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Workshop 3: Just dance  – Zu sehen sind verschiedene Schüler*innen, in schwarzer Kleidung, die tanzen.

Workshop

Workshop 3: Just dance

Gepostet am 13. 03. 2025 von Sarah Freitag

Just dance - einfach tanzen, ist das Motto des Workshops Nummer drei.

Was ist ein Rhythmus? Wie gestalte ich eine Choreografie? Wie bekomme ich Inspiration für Tanzschritte? Und was hat Tanzen mit Theater zu tun?

Diese und weitere Fragen wurden im Workshop während der Erarbeitung einer Choreographie beantwortet.

Nachdem sich die Teilnehmer*innen in einem Kreis vorgestellt und ihren Namen auf Kreppband geschrieben haben, wurden die ersten Spiele zur Rhythmusgewinnung gespielt. Harald leitete ein Klatschspiel an, bei dem die Schüler*innen aufgefordert wurden, in verschiedenen Geschwindigkeiten zu klatschen und somit ihren eigenen Rhythmus zu gestalten. Zu diesem sollte sich dann erstmals bewegt werden, mit einem „Bouncen“ - dem Wippen im breiten Stand.

Von diesem Moment an hörte man Harald den ganzen Tag über „5,6,7,8“ rufen.

Ein gelegentliches Ausschütteln des Körpers diente zur Auflockerung innerhalb der Gruppe. Weitergehend galt es, die ersten Inspirationen für Tanzschritte zu sammeln. Die Schüler*innen bildeten einen großen Kreis und sollten in verschiedenen Sportarten im passenden Rhythmus durch den Kreis laufen. Das Fußballspielen oder Kajakfahren wirkte schnell choreografiert, aufgrund des Bewegens zum Beat. Hier konnte gelernt werden, dass in alltäglichen Bewegungen viel Potential für mögliche Tanzschritte steckt.

An dieser Stelle möchte ich erwähnen, dass an diesem Workshop viele Schüler*innen teilgenommen haben, die bisher noch gar keine Tanzerfahrung hatten. Harald hat es geschafft, eine wertschätzende und wertfreie Atmosphäre zu schaffen, in der sich jede Person wohlgefühlt hat und sich trauen konnte, zu tanzen.

Nach einer kurzen Pause ging es dann mit einer Choreografie los. Harald brachte uns nach und nach verschiedene Schritte bei, die später zusammengefügt wurden. Wir lernten Abfolgen, die laut Schüler*innen als „anfängertauglich“ eingestuft wurden. Aus vielen kleinen Einzel-Schritten entstand eine gesamte Choreo. Viele unterschiedliche Hip-Hop Elemente wurden in Drehungen, Wechselschritten und „Bounces“ vereint.

Die Mittagspause wurde zum Ausruhen genutzt, damit danach wohl gestärkt weiter getanzt werden konnte. Die Choreografie wurde geprobt und anschließend eine Formation gestellt.

Insgesamt wurden die Schüler*innen in drei Reihen gestellt. Jede Reihe hatte während der Choreo einen eigenen Solo-Auftritt zugeteilt bekommen. Dieser Solo-Auftritt, beziehungsweise die Tanzschritte dafür, wurden von den jeweiligen Schüler*innen alleine erarbeitet, ohne die Anleitung von Harald.

Anschließend wurde mehrfach durchgetanzt und wir näherten uns der Aufführung der Workshop-Ergebnisse.

Die Aufführung war ein voller Erfolg und es wurde ausschließlich positives Feedback zurückgemeldet.

Abschließend möchte ich auf eine Frage einer Schülerin eingehen und auf die damit verbundene Antwort von Harald: „Was hat Tanzen mit Theater zu tun?“

„Das Tanzen lehrt den Ausdruck und fördert Mimik und Gestik. Tanzen wird als Schnittstelle verstanden, da es häufig in Musicalinszenierungen aufgeführt wird. Ebenso wie beim Sprechen auf der Bühne, wird beim Tanzen auf der Bühne eine Stimmung vermittelt.“


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